Unser Honig – Das flüssige Artfarm-Gold

Aktualisiert: 7. Apr.

Der Honig von unseren Bienen im Pölzgraben



Unsere Beziehung zum Imker, seinen Bienen und dem Waldhonig


Unser Honig kommt direkt vom Imker in unserem Graben. Wir haben eine besondere Beziehung zum Gerhard und seinen Bienen. Sind sie es doch die die unglaubliche Pflanzenvielfalt um unsere Artfarm im Pölzgraben gewährleisten. Unvergesslich bleibt der Moment als wir das erste Mal einen Löffel des goldenen Saftes kosten durften.

Geht’s den Bienen gut, geht’s den Wiesen gut! Unsere Mission: ‘Ermögliche den Bienen das best mögliche Arbeitsumfeld’

Was heutzutage in der Regel im Honigregal angeboten wird


Um ehrlich zu sein war unser bisheriger Honigzugang wahrscheinlich sehr ähnlich dem von vielen anderen Leuten. Hin und wieder steht man im Supermarkt vor den vielen angebotenen Honigen und fragt sich: Was ist denn nun der Unterschied?



Nun, es ist ganz einfach. Wie so oft haben sich auch in der Honigwelt ein paar gewinnorientierte Menschen zusammen getan und haben den Entschluss gefasst den Honig von mehreren Imkern zusammen zu sammeln um daraus ein ‘Cuvée’ zu machen. Also nichts anderes als den ganzen Honig zusammen zu schütten, ihm ein verlockendes Etiquette zu verpassen und ihn dann als hochwertigen Honig ins Regal zu stellen. So wie es auch beispielsweise beim Olivenöl gemacht wird. Wer schon einmal versucht hat ein Olivenöl aus einer bestimmten Region und NUR aus dieser Region zu bekommen weiß wovon hier die Rede ist. Der reine, von einem Imker abgefüllte, Honig ist erstens kaum zu bekommen und ist zweitens, verständlicherweise um Einiges teurer.






Die Erkenntnis und der daraus resultierende Paradigmenwechsel


Die Erkenntnis, dass wir die ‘Tischdecker’ unserer Bienen sind, dass wir maßgeblich daran beteiligt sind was die Bienen zum Essen bekommen hat alles umgedreht.

Die seit längerem in den Medien kursierenden Horror Nachrichten bezüglich des weltweiten Bienensterbens sowie die vor kurzem entfachte Erkenntnis, dass in unseren Breiten, im Vergleich zu den 70er Jahren, bereits bis zu 70!!! % des Insektenvorkommens verschwunden sind haben uns einerseits hellhörig werden lassen und zum Anderen motiviert einige Dinge hier im Graben selbst in die Hand zu nehmen.





Das Mähen der Wiesen und der Weiden spielt eine große Rolle in Bezug auf den Honig


Mit unserem Einzug in den Pölzgraben haben wir uns vertraglich auch der Pflege des Grabens angenommen. Ein maßgeblicher Teil dieser Verantwortung besteht im 2-maligen Mähen unserer Wiesenflächen. Da uns die Gerätschaften hierzu fehlen, wir haben zum teil sehr steile Hanglagen, mussten wir diese Arbeit an einen Bauern aus der Gegend übertragen.



In den ersten beiden Jahren haben wir dies denn auch ordnungsgemäß erledigt. Das Umdenken geschah aber bereits während meiner Ausbildung zum Kräuterpädagogen.

Ich erkannte schnell, dass das “abrasieren” der Wiese zum Resultat hatte, dass es plötzlich und für die Dauer des Wiederwuchses SEHR leise um uns herum wurde. Das bunte Treiben der Insekten wurde sozusagen im Keim erstickt. Weiters stellte ich fest dass alle Pflanzen die gerade jetzt ausschießen wollten große Schwierigkeiten hatten ‘sich zu zeigen’ und ich vermutete, dass einige von ihnen überhaupt auf der Strecke blieben. Da ich aber ALLE Pflanzen und Kräuter im Jahresverlauf kennen lernen wollte entschieden wir uns vorläufig nur einmal im Jahr zu mähen.





Unsere neuen 'Rasenmäher'


In der Zwischenzeit hat sich uns allerdings einen neue, SEHR VIEL ökologischere Variante aufgetan. Wir haben uns mit einem befreundeten Bauern zusammengetan und seit 2020 stellen wir ihm bzw. seinen Schafen unsere Weiden zur Verfügung.




Abgesehen von den neuen, durchaus romantischen Sounds, die die Schafe mit ihren Glöckchen abgeben haben wir unsere 3 großen Weiden jetzt super ökologisch 'im Griff'.

Es ist beeindruckend zuzusehen, wie die lebendigen Rasenmäher, oft ihn Reihen die Wiese überqueren und im Eiltempo das erledigen, was früher eine Maschine gemacht hat!




Das Resultat der neuen Kombination Mensch/Schaf


Diese Kombination, Schafe für die großen Weiden, dazu das händische Mähen der Restflächen wird uns ein großes Stück vorantreiben und uns hoffentlich in den kommenden Jahren wieder zu der angestrebten Sauerwiese führen.

Mit dieser sehr Bienen- und Insektenfreundlichen Mähpolitik bieten wir ‘unseren’ Bienen jetzt, von Frühling bis Sommer einen reich gedeckten Blütentisch.



 

 

Jetzt passt’s!


Mit dem jetzigen Zustand sind wir SEHR zufrieden. Wir fühlen uns den Bienen sehr viel verbundener und merken, wie einige Entscheidungen ausschließlich ihres Wohlbefindens wegen getroffen werden. Und irgendwie schmeckt uns unser Honig jetzt noch besser. 🙂 Die bernstein-goldene Farbe und sein unverwechselbarer, rauchiger Geschmack machen den Honig von Mike & The Muse zu einem reinen kulinarischen Geschmackserlebnis.


Jetzt zum Förmlichen! 🙂 Wie und wo kann man den Mike & The Muse Waldhonig erwerben?


Aufgrund der bisher nur kleinen Menge, die wir über unseren Imker beziehen können, bleibt der 'Mike & The Muse-Honig' einstweilen nur den lokalen Kunden vorbehalten.

Sollte sich das ändern wird er natürlich über unseren Webshop zu beziehen sein.


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